soso. sie erwarten hier also en detail ausgemalte darstellungen mit vielen bösen und hässlichen pfuiworten. in etwa wie sie es von den sido-cds ihrer sprösslinge kennen.
damit sie auch mal verstehen, wovon diese dynamische agentur dauernd redet, finden sie hier in aller kürze ein paar wichtige begriffe erklärt. damit sie kontern können, wenn sie wieder mal als
dau tituliert werden.
statische seiten · dynamische seiten · php · asp · cms · ftp · flash · javascript · css · mysql · macromedia · dreamweaver · wysiwyg · browser · server/provider
statische seiten
(oder schdadische seidn, wie mir in frang´n sång), erkennbar zumeist an der endung .htm oder .html, werden von uns entworfen, gelayoutet, entsprechend programmiert und dann auf den server gespielt. und dort bleiben sie, bis sie gelöscht oder ersetzt werden. und sehen in zwanzig jahren womöglich immer noch so aus. statisch heisst also: hier passiert erstmal so schnell nix neues, denn: zur bearbeitung benötige ich ein entsprechendes programmierwerkzeug (wie macromedias dreamweaver oder adobes go live oder ms frontpage). ergo günstig, aber schlecht aktualisierbar.
dynamische seiten
wer hätte es gedacht, sind anders als statische. weil: das aussehen der seiten wird zwar auch von uns entworfen, die inhalte werden aber z.b. aus einer datenbank ausgelesen - und zwar erst, wenn man die seite aufruft. ab sofort braucht also nur der inhalt einer datenbanktabelle geändert werden, was vornehmlich über ein cms geschieht. der vorteil liegt in der sehr schnellen aktualisierung, nachteil ist ein wesentlich höherer programieraufwand. übrigens: dynamische seiten erkennt man u.a. an den endungen .php oder .asp.
php
ist eine variante eines serverseitig (jaha!) erzeugten... na? genau: dynamischen dokuments. php steht für php hypertext preprocessor (das php steht für php hypertext preprocessor, das php steht ...gaaaanz clever, gell?) und kommt aus der opensource-gemeinschaft: php gehört niemanden, kostet folglich auch nix, lässt sich aber prima an nahezu alle gegebenheiten anpassen. v.a. in verbindung mit mysql-datenbanken ist php häufig erste wahl.
asp
(nicht zu verwechseln mit dem für frang´n gleichlaudenden wohlfardsverband) ist microsofts beitrag zur wachsenden dynamikfraktion. ähnlich wie in php und co. stehen besondere asp-tags (neudeutsch für befehle, die ein browser interpretiert) im quellcode. der grösste vorteil liegt wohl in der engen anbindung von asp an die microsoft produkt familie (stichwort iis oder visual basic), der nachteil liegt dagegen eindeutig in der engen anbindung an die microsoft produkt familie.
cms
ist eine abkürzung für content management system. heisst: inhalt-verwaltungs-system, sprich: redaktionssytem. cms meint also den teil an dynamik, der es dem user und der userin ermöglicht eigene inhalte schnell und unkompliziert (ohne eigenen dreamweaver oder eigenes frontpage) dezentral (also von jedem internetfähigen rechner auf der ganzen weiten welt) einzupflegen. besonders auffällig ist dabei die strikte trennung zwischen inhalt und struktur/optik. erst das cms "baut" aus beiden bereichen die "fertige" seite, oft erst bei deren aufruf durch den user.
guckst du weiter unter dynamisch und mysql.
ftp
beinhaltet für uns franken schon wieder schwierigkeiten - klingt das kürzel doch stark nach gelb/blau. in wahrheit bedeutet das ding file transfer protocol - datentransferprotokoll. gemeint ist damit der vorgang, daten, also hier z.b. html-seiten, auf einen server zu spielen, damit man sie im web sehen kann. und zum aufspielen benötigt man eben ein sog. ftp-programm, wie perfect-ftp oder ws-ftp pro.
flash
ist ebenfalls ein macromedia produkt, mit dem man von simplen animationen bis hin zu kompletten filmen, internetauftritten oder computerspielen so nahezu alles gestalten kann. kennen sie daumenkino? dann haben sie prinzip von flash verstanden: wir malen 25 millionen bilder, die sich unmerklich unterscheiden, kleben sie hintereinander und lassen sie schnell an unseren augen vorbeiziehen und geniessen unseren eigenen film. (popcorn und lecker kaltschalen nicht vergessen!)
javascript
meint eine recht einfache skriptsprache, die aus dem schatten ihres großen bruders java (klingt irgendwie nach kaffee, gell?) herausgetreten ist und mittlerweile fast als komplette programmiersprache bezeichnet werden darf. sie besticht durch ihre einfachheit (erinnert sich jemand noch an basic? c64, atari st, amiga?) und kann eine website gehörig aufpeppen. und wir sprechen hier nicht von nervigen animationen, sondern von eingabemasken und interaktiven dialogfenstern, fensterbefehlen, menugestaltungen und vielem mehr.
css
ist - genau - auch eine abkürzung. diesmal heisst das ding cascading stylesheets, zu deutsch etwa: (gestaffelte) stilvorlagen. diese css sind definierte vorgaben, die sich mit einem klick auf eine beliebige textmenge übertragen lassen.
beispiel? gern: ich will meinen text fett und kursiv und in blau und 12 pixel hoch und zentriert und womöglich noch gelb umrandet haben, dann müsste ich eigentlich jedes dieser attribute manuell programmieren. jetzt erstell ich dafür ein css (mit eben diesen attributen), markiere den text et voilá. oder so ähnlich.
mysql
(sprich: mei es ku el) ist ein vollwertiges datenbanksystem, das auf der grundlage von sql, einer standardisierten abfragespache fuer datenbanken basiert und sich v.a. in zusammenarbeit mit php hoher beliebtheit erfreut. schnell, unkompliziert, mittlerweile relativ stabil und kostengünstig. was will man mehr? mysql hat zwar einen (für sehr, sehr große projekte vielleicht etwas zu) eingeschränkten funktionsumfang, kann aber in vielen punkten ohne weiteres mit seinen kommerziellen konkurrenten oracle oder db/2 mithalten.
macromedia
ist eine unter zahlreichen softwareschmieden, die uns mit dem nötigen handwerkszeug beglücken. bei dreamweaver, flash, fireworks oder director von macromedia handelt es sich um softwarelösungen, die derselben produktfamilie zugehörig sind, nahezu gleich aufgebaut sind (ähnlich den office-anwendungen von ms) und somit untereinander (manchmal) fabelhaft korrespondieren.
mittlerweile gehört macromedia zu adobe.
dreamweaver
(sprich: driemwiever, heisst: traumweber) von macromedia ist unser html-editor, also fast alles, was sie hier gerade bewundern, wurde mit dreamweaver erstellt. hierbei handelt es sich um einen wysiwyg-editor: man hat also nicht nur trockenen quellcode vor der linse, sondern kann ziemlich genau sehen, wie die seite später 'in echt' aussehen wird. oder zumindest ähnlich. manchmal. wenn man glück hat. und die sonne scheint.
wysiwyg
ja klar. ich kaufe bitte einen vokal und möchte lösen...
was wie ein tschechischer ortsname klingt, ist - natürlich - ebenfalls eine abkürzung. und zwar für: 'what you see is what you get'. aff fränkisch: was ma sicht, des kricht mer a.
man sieht also im idealfall z.b. schon beim editieren, wie der text am ende aussieht. ohne kryptische codeschnippsel und html-ausdrücke.
browser
(sprich: brauser) benötigen sie, um nun endlich unsere programmierkunst auch geniessen können. mit diesem programm, das einfach den programmiercode interpretiert, surfen sie gerade im netz. (schon mal mit den rechten maustaste mitten in eine html-seite geklickt - quelltext anzeigen? da staunen sie!) microsofts internet explorer ist der geläufigste, danach kommt netscapes navigator, opera, mozilla und relativ unbekanntes zeugs. aber: jeder browser liest den code ein bisschen anders, d.h. wenn´s mit bzw. bei ihrem nachbarn klappt, heisst das leider noch gar nichts.
provider/server
sind noch zwei ganz wichtige dinge, weil: dem provider zahlen wir viel, viel geld, damit er uns speicherplatz auf seinem server zur verfügung stellt. der server ist nämlich ein ganz doller rechner, der (fast) immer online ist, (meistens) zuverlässig und (hoffentlich) stabil läuft und nebenbei ganz viel zeugs beherrscht: php, asp, perl, cgi und und und wir müssen uns nicht darum kümmern ;-)
