nun, das globale internetkonsortium w3c hat richtlinien (die web content accessibility guidelines wcag 1.0) verabschiedet, die in drei stufen die sog. accessibility (zugänglichkeit) einer internetseite beurteilen helfen. in kürze:
level a
die muss-bestimmungen. grundlagen, die laut w3c jeder programmierer berücksichtigen muss.
level b
die soll-bestimmungen. diese anforderungen sollten beachtet werden.
level c
die fleissarbeit. richtlinien, die man berücksichtigen kann, um auch den letzten textbrowser nicht zu enttäuschen.
jetzt kann man mithilfe von betroffenen personen und online-validatoren seine seiten auf wcag konformität überprüfen lassen und ggf. nachbessern. oder auch nicht.
ein beispiel: wir verwenden konsequent alternative texte (alt-/titletags) bei bildern. und das ist gut. weil wir uns jedoch für eine absolute (und nicht prozentuale) seitenbreite und -höhe entschieden haben, fallen wir glatt in der zweiten stufe durch. das ist schlecht. dennoch halten wir eine feste (wenn vernünftige!) seitenbreite durchaus für vertretbar und werden sie wohl weiterhin anwenden.
das entsprechende siegel darf sich jeder webmaster auf die seite pflastern, dessen seiten nach eigenem ermessen (d.h. mithilfe von online- und offlinetests) diese levelanforderungen erfüllt.
und weil wir grundlegend wcag-level-a-konform sind, gibt´s das wai-a-siegel. und weil wir konformes css und xhtml 1.0 verwenden, gibt es die anderen teilchen oben drauf.
(mehr hierzu bei gelegenheit.)
